Jumba - Gehirnjogging und Rätselnüsse
geschrieben am 07.11.2007 in Spiele von Joe ·

Mit Jumba ist es wirklich ein Jammer. Ein wirklich tolles Spielkonzept, das Hit-Potential hat - durch einige unschöne Fehler aber zunichte gemacht wurde. Doch der Reihe nach…

In Jumba geht es darum alle Kugeln, die sich auf einem Spielfeld befinden zu entfernen. Eine Kugel verschwindet, wenn sie von einer anderen Kugel übersprungen wird. Dabei kann die springende Kugel den Zug nur ausführen, wenn das Feld dahinter noch frei ist. Hört sich einfach an, ist es anfangs auch. Aber der Schwierigkeitsgrad steigt kontinuierlich an. Und es werden im Spielverlauf weitere Kugeln mit unterschiedlichen Eigenschaften eingeführt, z.b. Recycling Kugeln, Kugeln die große Entfernungen überbrücken können, Bomben, bewegliche Hindernisse etc. Das Leveldesign ist dabei von sehr gut bis genial zu bezeichnen. Hat man einmal das Prinzip verstanden und einige Levels gespielt, kann man kaum noch aufhören.

Soweit so gut - was hindert Jumba also noch davon zum neuen Denkspiel-Hit aufzusteigen. Ganz einfach die fehldende Undo-Funktion. Die Rätsel werden in den späteren Levels sehr komplex und ein falscher Zug kann verhindern, dass das Spielfeld nicht mehr lösbar wird und man muss einen Neustart machen. Eine Undo-Funktion um seine bisherigen Züge rückgängig zu machen wären da Gold wert gewesen. So wird es mit der Zeit doch sehr frustrierend.

Auch die Ausfürhung lässt sehr zu Wünschen übrig. Die Grafik ist selbst für ein Spiel dieser Art absolut unzureichend. Die Musik ist anfangs langweilig, später nervig. Und ein spielbares Tutorial gibt es leider auch nicht (dafür zumindest einen Hilfebildschirm).

Wer über diese Fehler hinwegsehen kann, bekommt mit Jumba wirklich ein tolles Spiel, dass wohl jedes Gehirn mehrere Stunden zum kochen bringen wird. Schade dass die Entwickler nicht etwas mehr Zeit hineingesteckt haben. Rätselfreunde können daran sicherlich trotzdem gefallen finden.

fazit
grafik:
ungenügend
sound: ausreichend
fun: gut

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